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  Wärmedämmung 


Die Wärmedämmung von Aussenbauteilen des Hauses reduziert Heizwärmeverluste. Ein von Fachbetrieben energetisch saniertes Gebäude verbraucht nur einen Bruchteil der
Energie zum Heizen wie ein ungedämmtes Gebäude.

Bei unsanierten Altbauten sind hohe Einsparpotentiale möglich. So können allein bis zu 20% der Heizkosten durch eine Dachsanierung eingespart werden.


Hier erfahren Sie mehr:
http://www.in-zukunft-leben.de/gebaeudesanierung.html
 



 
 
Steildach
 
Bei der Steildachsanierung gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Dämmung des Daches.
So z. B. die Zwischensparrendämmung.
Bei energetischen Sanierungen über ausgebauten Dachgeschossen können die Sparren mit einem Kantholz „aufgedoppelt“ werden, um dickere Dämmschichten zu ermöglichen. Zum Einsatz bei der Zwischensparrendämmung kommen hauptsächlich Dämmstoffe aus Mineralfaser. Diese Dämmung ist flexibel und passt sich Unebenheiten im Sparrengefach an.  Darüber hinaus stehen auch Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen wie Zellulose, Hanf, Schafswolle etc.zur Verfügung.

Der Nachteil einer Zwischensparrendämmung ist die verbleibende Wärmebrücke durch die Holzsparren selbst. Denn Holz ist ein fast 4-fach besserer Wärmeleiter als der entsprechende Dämmstoff im Gefach.
Als Alternative bietet sich die (zusätzliche) Aufdachdämmung an. Entsprechende Systeme werden von verschiedenen Herstellern angeboten. Häufig werden hier u.a. EPS (Styropor), Polyurethan (PU) sowie Mineralwolle eingesetzt. Der energetische Vorteil der Aufsparrendämmung: Die gesamte Dachfläche besitzt eine homogene (nicht durch Wärmebrücken unterbrochene) Dämmung.

Aufsparrendämmsysteme sind auch sinnvoll, wenn die Sparren von innen sichtbar bleiben sollen. Bei einem bestehenden Dachausbau kann die zusätzliche Aufsparrendämmung das Aufdoppeln der Sparren ersetzen. Die Anforderungen an den Schallschutz sollten bei Aufdachdämmsystemen vorab geprüft werden.

Die dritte Möglichkeit der Dachdämmung ist die Untersparrendämmung. Sie kann auch zusätzlich zu einer Zwischensparrendämmung ausgeführt werden. Der Nachteil besteht allerdings darin, dass mit der Untersparrendämmung das Raumvolumen erheblich reduziert wird.

Bei der Sanierung sollte vor allem auf eine fachgerechte Ausbildung der Wärmebrücken geachtet werden. Die Dämmung von Betonüberständen, auf Giebelwänden, Trennwänden, Fensterlaibungen und an Kaminen ist hier besonders wichtig. Gerade bei umfangreichen Dämmmaßnahmen in der Fläche potenzieren sich die Wärmeverluste über schlecht gedämmte Wärmebrücken.
Mangelhaft ausgeführte Wärmedämmungen und Anschlüsse von Dampfsperren führen – oft erst nach Jahren bemerkt – zur gesundheitsgefährdenden Schimmelbildung. Diese kann sogar das Tragwerk der Dachkonstruktion befallen und die Statik negativ beeinflussen.
 
Flachdach
 
Eine Flachdachdämmung gestaltet sich einfacher als bei einem Steildach. Das typische Flachdach hat eine Tragschale ( Betondecke/Trapezblech oder Holzkonstruktion ) worauf der Dachaufbau aufgebracht wird.
Beim Warmdach liegt die Dämmschicht zwischen Dampfsperre und Abdichtung. Verschiedene Dämmstoffe kommen auch hier zur Ausführung. Die Auswahl der Dämmstoffe erfolgt nach zu erwartender Nutzung und Belastung. Mögliche Dämmstoffe sind hier z.B. Polystyrol, Polyurethan, Schaumglas oder Mineralfaserdämmung.
 
Eine Sonderkonstruktion ist das Umkehrdach. Hier wird die Wärmedämmung lose über die Abdichtung verlegt, und mit einer Auflast beschwert. Für Umkehrdächer kommt nur extrudiertes Polystyrol zur Anwendung, da dieser Dämmstoff durch seine geschlossenporige Struktur seine Dämmwirkung auch unter Feuchtigkeit nicht verliert. Umkehrdächer haben den Vorteil das die Abdichtung kaum Temperaturschwankungen und keiner Bewitterung ausgesetzt ist. 

Aber auch bei der Flachdachsanierung muß auf eine korrekte Ausbildung der Wärmebrücken geachtet werden. Attiken, Kamindurchdringungen, Rohrdurchführungen, Dachüberstände usw. müssen entsprechend behandelt und ausgebildet werden, damit hier die Wärmeverluste reduziert werden.
 
 
 
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